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Die Perle des Südburgenlandes

Alte Hofmühle

Die Alte Hofmühle ist ein am Ende des 18. Jahrhunderts errichtetes Gebäude in der Stadt Güssing im Burgenland. Es ist unter der ObjektID: 28771 denkmalgeschützt. Im Gebäude der alten Hofmühle befinden sich 2 bedeutende Museen für Güssing: Das Auswanderer-Museum dokumentiert die Amerikawanderung der Burgenländer zu Beginn dieses Jahrhunderts. Güssing ist auch die Stadt der Auslands-Burgenländer. Von hier emigrierten mehr als 9000 Burgenländer nach Amerika.

Der zweite Teil der Ausstellung ist dem Güssinger Mundartdichter Josef Reichl gewidmet. In seinen Werken beschrieb er das Schicksal der Grenzlandbewohner. Seine Liebe zur Heimat, zum Hianznland, ließ viele Gedichte und Geschichten entstehen. Eindrucksvolles Zeugnis ist das Theaterstück "Landflucht", das die Lebensumstände in den Dörfern zeigt, die viele Menschen dazu führte, ihr Land zu verlassen und in Amerika eine neue Heimat zu suchen.

Öffnungszeiten: 1.Mai - 31. Oktober, jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von 14.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung unter: Burgenländische Gemeinschaft, Tel.: 03322 - 42598, Fax: 03322 - 42133.

History: Die "Conscription von dem Städtl Güssing aliter Nemeth Ujvar Anno 1750" der älteren Batthyányschen Linie berichtet über die "Gemeinschaftliche Mühl" (Hoff Mühl): Die "im Millwinkel hinterm Thamm" liegende, mit fünf "Laufern" (Gängen) ausgestattete Batthyánysche "Hoff Mühl". "An diesen obbemelten gräflich Emerichischen Teucht gegen aufgang der Sonnen Befindet sich die gemauerte gemeinschafftliche auf 4 ordinary Flach, und einer Beitl Mühl Zu gerichtete Hoffmühl, Von welcher die 2 Erstern Laufer, und von der Beitl Mühl die Helffte diser ältern, die hintern 2 ordinarj Lauffer wie auch die Helffte Von gedachter Beitl Mühl, aber der Jüngern Herrschaffts Seithen gehörig ist. - N.B. Die Nöthigen ordinarj Mühlsteiner, ausser des waits Stain hat der Müllner Laut Contract nebst seinen Bestandt, dem erforderlichen Stachel und Eysenzeug, selbsten zu Verschaffen. In fahl aber solche nicht aufs geld verbachtet, so mueß jedwedere Herrschafft zu ihren ausgesezten Mühlen allein, Zu der Bemelten Beitl Mühl aber Beede Herrschafften mit einander, das nöthige Repariren und Bey schaffen. - Dazu ergänzt die "Conscription Anno 1750" der jüngeren Batthányschen Linie: "Johann Kern Herrschafftlicher Mühlner zahlt beeden Herrschaften jährlich 180 Gulden, in der Helfte also dem Grafen Emerich 90 Gulden Mühl Zünßung".

Den alten Strembach vor dem Teichmeierhof, der entlang der Tobajer Straße geflossen war, schüttete man zur Zeit der Trockenlegung der Teiche zu. Die gemeinschaftliche Hofmühle diente fortan als Wohngebäude.

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