Die Perle des Südburgenlandes

Hl. Johannes Nepomuk

Der Figurenbildstock Hl. Johannes Nepomuk (ObjektID: 28739) ist denkmalgeschützt und befindet sich an der Brücke über den Strembach, Schulstraße 2a. Ursprünglich befand sich die Statue vor dem Hause der Fa. Siegert am Marktplatz, ehem. Besitzerin Frau Helene Simatovits. Errichtet wurde die Figur Ende des 18. Jahrhunderts (um 1780). Die Einsegnung am jetztigen Standort (Schulstraße) erfolgte am 20.10.1996 durch den Stadtpfarrer P. Marcellus. In einem kurzen Festakt brachte der Brügermeister von Güssing, LAbg Peter Vadasz, Geschichtliches und Legendäres aus dem Leben und vom Märtyrertod dieses Heiligen vor. Die Tromba Quisinia umrahmte die Feier mit festlichen Klängen. Renovierung: Im 2. Halbjahr 2014 erfolgte die Renovierung durch Hr. Josef Antal. Dank ihm erstrahlt die Statue des Hl. Nepomuk bei der Strembachbrücke in der Schulstraße wieder in neuem Glanz. In mühevoller Kleinarbeit wurde der Steinsockel vom Schmutz vieler Jahre gesäubert und mit einem neuen Anstrich versehen. Weiters wurde der Sockel von einer kleinen Grünfläche eingefasst, deren Bepflanzung durch Spenden der Bevölkerung ermöglicht wurde.

Auszug aus dem Kontakt Nr. 192 aus dem Jahr 1994 von Josef Antal:
WIEDERGEFUNDEN: Der heilige Nepomuk, Patron der Straßenwacht und Fuhrwerker, welcher vor dem Hause der Fa. Siegert am Marktplatz, ehem. Besitzerin Frau Helene Simatovits, lange Jahre gewacht hatte, ist nicht abgängig. Der heilige Nepomuk befindet sich (geköpft) im Bauhof der Gemeinde. Der neue Besitzer des Hauses wollte wegen Nässeeindrang ins Gebäude den hl. Nepomuk, welcher lange Jahre vorher neben der alten (jetzt nicht mehr vorhandenen) Mühlbachbrücke gestanden war, weg haben. Die Gemeinde, bzw. der damalige Bürgermeister Oberamtsrat Ludwig Krammer, versprach damals im Gemeinderat: Der heilige Nepomuk wird restauriert und wahrscheinlich bei der Strembrücke in der Schulstraße einen neuen Wachplatz bekommen. Ich hoffe, daß man für Heiligenstatuen Interesse zeigt. Es könnte auch für unsere großen Persönlichkeiten aus dem Raume Güssing wie: Josef Reichl, Ferenz Faludi, Corvinius Clusius und Johann Manlius etwas getan werden. Eine Büste oder kleine Denkmäler könnten für diese Männer auf der Festwiese eine ehrende Erinnerung sein und damit vom Kulturbewußtsein der Güssinger zeugen.

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Günter Nikles
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